Thermohanf

Thermo-Hanf
Hanf ist eine alte Kulturpflanze. Die Verwertungsmöglichkeiten sind vielseitig, z.B.: Seile, Papier, Textilien, Dichtmaterial für Rohre, Öl, Wärmedämmung. Seitdem THC-arme Sorten gezüchtet wurden, darf in Deutschland wieder Hanf angebaut werden.

 

Herstellung
Für die Herstellung von Dämmmatten wird der Stengel der Hanfpflanze verarbeitet, dafür wird der Stängelinhalt (die sogenannten Schäben) entfernt, da diese stark Eiweißhaltig sind und Ungeziefer und Schimmel  hier Nahrung finden würden. Durch Brechen und Walzen werden die Stängel aufgefasert. Die Brandschutzklasse B2 wird durch den Zusatz von Soda erreicht. Um die Formstabilität zu gewährleisten wird Polyester als Stützfaser zugesetzt.

 

Eigenschaften  
Hanf weist hinsichtlich Wärmedämmung und Schallisolierung gute Eigenschaften auf. Die Wärmeleitfähigkeit beträgt 0,040 W/mK. Durch den hohen Gehalt an eingelagerter Kieselsäure sind Hanffasern feuchtigkeitsbeständig und fäulnisrestistent.

 

Anwendung  
Der Haupteinsatzbereich für Hanf ist die Wärmedämmung, aber auch zur Schalldämmung findet der Hanf Verwendung.

 

Übersicht

 

technische Daten

  • Wärmeleitfähigkeit: 0,040 W/mK                              
  • spez. Wärmespeicherkapazität: 1.600 J/(kg/K)                
  • Wasserdampfdiffusionswiderstand:  1-2
  • Stärken: 30 - 220 mm                                                                 
  • Baustoffklasse: B 2 normalentflammbar                  
  • Rohdichte: 30-42 kg/m3